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Sangerhausen, Bad Frankenhausen |
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Was ist eigentlich ein Elefantenklo ??
Genau darauf wollten wir eine Antwort haben und waren gespannt, ob wir den Worten unseres Berliner Stammtischleiters Jürgen glauben sollten, dass wir dies in Bad Frankenhausen
finden und sogar sehen könnten.
Nun, laut unserem TomTom – Navi gab es in Thüringen einen Ort dieses Namens – ist schon mal beruhigend – und Kyffhäuser sagte uns zudem auch einiges. Und weil wir selbst noch nie da waren, machten wir uns mit einiger Neugier und frohen Mutes auf den Weg dorthin. Keine Elefanten weit und breit zu sehen, genau so wenig aber auch Hinweise auf den Ort, wo angeblich das Klo der Dickhäuter stehen soll.
das „Elefantenklo“
Es ist ein stattlicher, weithin sichtbarer Rundbau mit 130 m Umfang und 18 m Höhe, errichtet für die Unterbringung eines einzigen Gemäldes des inzwischen verstorbenen Leipziger Künstlers Werner Tübke.
Dieses von ihm in 12 Jahren geschaffene 360- Grad-Öl-Panoramabild auf 1.700 qm Leinwand mit über 3.000 Einzelfiguren stellt die „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ dar vor dem Hintergrund der Schlacht des deutschen Bauernkrieges vor etwa 500 Jahren.
Nun kann man ja gerade über Kunstwerke unterschiedlicher Meinung sein: von hoher Brillanz altmeisterlicher Formensprache einerseits bis hin zu „DDR“-Monumentalschinken anderer-seits – sehenswert ist es allemal, schon wegen seiner Einmaligkeit !
Kyffhäuser-Denkmal
standen wir in Ehrfurcht vor der monumentalen Bauweise dieser geschichtsträchtigen in der Kaiserzeit entstandenen Anlage und alle fragten sich: „Wie wurden die großen Klamotten hier wohl auf den Berg gebracht ?“ Über das Wie und Warum klärte uns das Museum hinreichend auf.
Rosariums
im 20 km entfernten Sangerhausen hatten wir uns den Sonntag reserviert. Auch dieses war uns bislang unbekannt, stellte sich aber nun als ein Highlight unserer Ausfahrt heraus. Wie der Name schon sagt, geht es hier um eine Vielfalt von Rosen innerhalb einer wunderbar gestalteten Gartenanlage, am besten anzusehen in der schönsten Jahreszeit dafür, nämlich im Juni, der deshalb seinen Beinamen Rosenmonat zu recht bekam. Seit 1903 werden hier über 6.000 unterschiedliche Züchtungen zur Schau gestellt und ab 1993 darf sich dieser botanische Garten mit Fug und Recht als „Europa Rosarium“ bezeichnen. Augen und Sinne wurden verwöhnt von Formen, Blüten und Düften, den Linsen der Fotoapparate boten sich die farbigsten und abwechslungsreichsten Bilder wie schon lange nicht mehr.
die Stadt Sangerhausen einen Festumzug
an dem die „Einheimischen“ aus den umliegenden Gemeinden mit ihren Vereinen und Gruppen sowie Firmen rege teilnehmen, um sich selbst und ihre rosengeschmückten mit Muskel-, Pferde- und Motorkraft gezogenen Fahrzeuge zur Schau zu stellen. Spielmannszüge mit Fanfaren und Schalmeien sorgten für den musikalischen Rahmen. Insgesamt war nicht nur dieser Umzug sondern insbesondere unser Strassenfuchs - Treffen eine voll gelungene Veranstaltung bei einem Sommerwetter vom Allerfeinsten.
Fuchs 386 |
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